Aktuelles

November 2016 - Erklärung der Zug- und Löscheinheitsführer

In der gesamten öffentlichen und nicht-öffentlichen Diskussion um die Zukunft/Eigenständigkeit der LE Beeck hat seitens der Feuerwehr bisher nur die Wehrleitung und insbesondere der Leiter der Feuerwehr Stellung bezogen. Selbstverständlich ist die Wehrleitung der erste und richtige Ansprechpartner zu Fragestellungen der inneren Organisation, vor allem für Rat und Verwaltung; die Vertretung der Feuerwehr nach außen ist grundsätzlich allein Aufgabe der Wehrleitung. Direkt betroffen sind allerdings auch alle anderen Angehörigen der Feuerwehr und ganz besonders wir als Zug- und Löscheinheitsführer.

Nachdem wir das Thema mehrfach miteinander diskutiert haben möchten wir mit dieser Erklärung einstimmig klarstellen und betonen, dass

• wir den in der Berichterstattung entstandenen Eindruck, die Sicherheit der Bürger sei durch die Aufgabe des Standorts Beeck gefährdet, nicht hinnehmen können. Wir fühlen uns als gesamte Feuerwehr diskreditiert durch den mitklingenden Vorwurf, dass wir unserer Aufgabe nicht gerecht werden. Wir stellen mit unserem ehrenamtlichen Engagement seit vielen Jahren den Schutz in allen Stadtteilen sicher, was aufgrund Statistik und Einsatzcontrolling der Bezirksregierung belegbar ist, und werden das auch zukünftig tun,

• wir die Inhalte des Brandschutzbedarfsplans, wie er durch den Rat der Stadt Geilenkirchen am 27.04.2016 einstimmig beschlossen wurde, vollumfänglich als Grundlage der Entwicklung in den nächsten Jahren betrachten. Auf Grundlage der früheren Brandschutzbedarfspläne bzw. deren Umsetzung hat sich die Ausstattung der Feuerwehr Geilenkirchen in enger Abstimmung mit Rat und Verwaltung zeitgemäß entwickelt, so dass zu jedem Zeitpunkt die im Gesetz geforderte Aufstellung einer leistungsfähigen Feuerwehr durch die Stadt sichergestellt war und zukünftig sein wird,

• die Wehrleitung und insbesondere der Leiter der Feuerwehr unsere Unterstützung und unser Vertrauen haben. Die in der Öffentlichkeit erhobenen Vorwürfe spiegeln nicht die Haltung der Zug- und Löscheinheitsführer wider. Gleiches gilt für den weit überwiegenden Teil der Mitglieder in den von uns vertretenen Löscheinheiten, wie uns in sehr vielen Gesprächen innerhalb der Löscheinheiten bestätigt wurde.

Wir begrüßen die gemeinsame öffentliche Erklärung fast aller Fraktionen im Rat der Stadt Geilenkirchen und ihre Beiträge zur Beruhigung der Situation. Unser dringender Wunsch ist es, möglichst bald wieder unsere gesamte Energie für die eigentliche Aufgabe, Schutz und Hilfe für die Bürger der Stadt Geilenkirchen, einsetzen zu können.

gez. Zug- und Löscheinheitsführer der Löscheinheiten Geilenkirchen, Süggerath, Gillrath-Hatterath, Teveren, Tripsrath-Niederheid, Würm, Nirm, Prummern und Waurichen sowie Zugführer Umweltschutz, Stadtjugendfeuerwehrwart und Schirrmeister.


November 2016 - So werden die Weihnachtsfeiertage nicht zu Feuertage

Für viele ist Weihnachten ein Fest der Freude und Besinnlichkeit. Damit dies nicht in Angst und Schrecken endet, möchten wir Ihnen einige Tipps für die Weihnachtszeit geben.

Adventskranz1

Besonders in der Weihnachtszeit sorgen immer wieder brennende Kerzen oder auch trockene Adventsgestecke für eine enorme Brandgefahr. Auch wenn die Lichter in der dunklen Weihnachtszeit für eine besinnliche Stimmung in und um der Wohnung sorgen, so sind dies alles jedoch auch nicht zu vernachlässige Brandursachen.

Damit Weihnachten auch für Sie ein Fest der Freude und Besinnlichkeit wird, möchten wir Ihnen einige Tipps an die Hand geben. /mehr


November 2016 - Presseerklärung der Stadt Geilenkirchen zur Fusion der Löscheinheiten Würm und Beeck

Nachfolgend erfolgt eine sachliche Wiedergabe des Sachverhaltes und entsprechend nachprüfbarer Fakten. Dazu ist zunächst eine Darstellung der Entwicklung der vergangenen sieben Jahre erforderlich.

Unmittelbar nach Ankündigung des Rücktritts des Löscheinheitsführers Ende 2009 bemühten sich Wehrleitung und Verwaltung intensiv darum Feuerwehrleute zu finden, die bereit waren, sich als Löscheinheitsführer oder Stellvertreter zu engagieren. Aus der Einheit war jedoch niemand bereit, eine der beiden Funktionen zu übernehmen. Die Existenz der Einheit war somit akut gefährdet. Daher wurde der Löscheinheit Beeck zweckentsprechend vorgeschlagen, eine Kooperation mit der benachbarten Löscheinheit Würm mit dem Ziel einer späteren Fusion aufzunehmen. Dieser Vorschlag fand damals auch die Akzeptanz der Löscheinheit. So übernahm Anfang 2010 der Zugführer als nächsthöhere Führungsebene kommissarisch auch die Löscheinheitsführung. Unter seiner Führung erfolgte dann unmittelbar die Aufnahme von Gesprächen mit der Löscheinheit Würm mit dem Ergebnis, dass seit dem Frühjahr 2010 gemeinsame Übungsdienste stattfanden und später dann auch die Einsätze im Bereich der Ortschaften Würm und Beeck von beiden Löscheinheiten gemeinsam abgearbeitet wurden. Seit Januar 2011 wurde dann auf der Basis eines gemeinsamen erstellten Dienstplanes kooperiert und weiterhin auch alle Einsätze und Übungen gemeinsam bestritten. Darüber hinaus waren sich auch alle Beteiligten darüber einig, dass auch nach einer Fusion der beiden Einheiten die Präsenz der Feuerwehr im Vereinsleben der Ortschaft Beeck einen hohen Stellenwert behalten soll. Trotz dieser positiven Entwicklung erklärte die Einheit Beeck dann Ende November 2011 mehrheitlich, dass an einer Fusion mit der Löscheinheit Würm unter den gegebenen Umständen kein Interesse mehr bestehe. Gründe für diese Entscheidung wurden nicht angegeben und waren auch in einem Gespräch der Einheit mit Vertretern von Wehrleitung und Verwaltung nicht zu erfahren. Der bereits zurückgetretene Löscheinheitsführer übernahm erneut die Funktion des Löscheinheitsführers. Bereits zum damaligen Zeitpunkt wurde den Feuerwehrleuten aus Beeck keine Ersatzbeschaffung für das Fahrzeug in Aussicht gestellt, da die Stationierung eines Fahrzeuges am Standort Beeck vor dem Hintergrund von begrenzten Finanzmitteln taktisch nicht begründbar ist.

Mit der Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes im April 2016 war es erforderlich, die Problematik erneut aufzugreifen. Neben der nach wie vor nicht ausreichend besetzten Löscheinheitsführung waren zusätzlich die Nähe zur benachbarten Einheit Würm (Entfernung zwischen den Gerätehäusern rd. 800 m Luftlinie) und der drohende Verlust des Fahrzeuges ausschlaggebend für die einvernehmlich durch Wehrleitung und Feuerschutzträger formulierte und im Brandschutzbedarfsplan dokumentierte Aussage, dass eine Fusion der beiden Einheiten weiterhin anzustreben ist.

Die Darstellungen im Brandschutzbedarfsplan erfolgten aufgrund ausschließlich sachbezogener Erwägungen und auf der Grundlage der gesetzlich vorgegebenen Verfahren. Nicht nur in der Stadt Geilenkirchen hat die Zusammenstellung leistungsfähiger Einsatzeinheiten und ihre flächendeckende Strukturierung im Stadtgebiet in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Es ist sichtbar, dass die Optimierung von Feuerwehrstrukturen durch interne Dienstorganisation, Additionsverfahren bei Alarmierungen und auch Fusionen ein zunehmend wachsender Prozess mit überwiegend positiven Ergebnissen ist. Gerade mit Blick auf die Zukunft sind die Anforderungen an ein leistungsstarkes, modernes und an den wesentlichen Bedürfnissen des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung ausgerichtetes Hilfeleistungssystem gestiegen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, erfolgt die Koordination, Kooperation und Zusammenarbeit innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr weit über die Ortsgebundenheit einer Löscheinheit hinaus und stellt die Gesamtheit der Mannschaft einer kommunalen Feuerwehr in den Focus. Nur so kann deren Leistungsfähigkeit mittel- und langfristig gewährleistet werden. Ein gesamtstrategisches Konzept einer zukunftsfähigen freiwilligen Feuerwehr basiert daher in erster Linie auf einen ganzheitlichen Kooperations- und Koordinierungsbedarf der Mannschaft der Gesamtwehr. Stadtteilgrenzen haben hinsichtlich des vorgenannten Aspektes grundsätzlich keine Relevanz. Die bereits in der Vergangenheit durchgeführten Fusionen von Löschgruppen im Stadtgebiet Geilenkirchen z.B. Fusion der Löschgruppen Gillrath, Hatterath, Nierstraß bestätigen eindrucksvoll die hiermit verbundenen Synergieeffekte und Funktionalität.

Die nach erfolgter politischer Entscheidung über den Brandschutzbedarfsplan im Frühjahr 2016 öffentlich geführte Diskussion wurde von der Löscheinheit Beeck und deren Umfeld zunehmend auf eine unsachliche Ebene gebracht. Die Autoren des letzten Leserbriefes sprechen davon, die Fehlinformation, das neue Fahrzeug der Einheit Teveren sei vom Bund finanziert worden, zu korrigieren. Der Brief besteht jedoch aus einer Häufung von weiteren Fehlinformationen. Beispielhaft sei die als unnötige technische Spielerei bzw. als „Gimmick“ dargestellte elektronische Einstiegshilfe für das neue Fahrzeug der Löscheinheit Würm genannt. Richtig ist, dass es sich vielmehr um Serienausstattung bei Neufahrzeugen dieses Typs handelt, die aktuell von allen namhaften Aufbauherstellern standardmäßig so ausgeführt wird. Es handelt sich auch nicht um eine „Einstieghilfe“, sondern um ausklappbare Trittstufen, die die Sicherheit der Einsatzkräfte beim Ein- und Aussteigen deutlich verbessern. Über die allgemein gültigen Anforderungen an Anfahrtswege für die Feuerwehr im Einsatzfall haben Sie bereits im Rahmen eines Interviews mit dem Wehrleiter am 22.10.2016 berichtet, sodass darauf nicht mehr näher eingegangen wird.

In dem Leserbrief wird dem Leiter der Feuerwehr die Absicht unterstellt, die Löscheinheit Beeck zerschlagen zu wollen. Darüber hinaus wird behauptet, die Bürger in betroffenen Ortsteilen seien einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Schließlich werden Zweifel an der sozialen und fachlichen Kompetenz des Leiters der Feuerwehr geäußert. Diese Behauptungen sind falsch und erfüllen den Tatbestand der üblen Nachrede. Richtig ist vielmehr, dass der Feuerschutz auch ohne Aufrechterhaltung des Standortes Beeck sichergestellt ist. Die gesamte Wehrleitung arbeitet kontinuierlich an einer effektiven Organisation und Strukturierung der Gesamtwehr um eine optimale Schlagkraft zu erreichen. Insoweit müssen ggf. auch einmal unpopuläre Entscheidungen getroffen werden. Letztlich wurde durch ständige und intensive strukturell-organisatorische Anstrengungen der Wehrleitung und deren engagierte Umsetzung durch die Mannschaft sichergestellt, dass der Feuerschutz in der Stadt Geilenkirchen bis heute ohne hauptamtliche Kräfte gewährleistet ist.

Durch die über einen längeren Zeitraum sehr unsachlich geführte öffentliche Diskussion ist mittlerweile ein enormer Schaden für die Feuerwehr aber auch für das Allgemeinwohl entstanden. Große Teile der Mannschaft sowie der Führungskräfte haben sich zwischenzeitlich gegenüber der Wehrleitung und der Verwaltung von der durch die Löscheinheit Beeck praktizierten Form der Auseinandersetzung deutlich distanziert.


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Letzter Einsatz

Donnerstag, 02.12.2016 | LE Geilenkirchen | sonst. THL
Mit der Alarmmeldung auslaufende Flüssigkeiten aus PKW wurde die Löscheinheit Geilenkirchen zur Bauchemer Gracht alarmiert.

Die ausgelaufenen Betrieb...

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- 11. April - 15. Dezember: Zum Junkersbusch, Geilenkirchen-Teveren

- 26. Sept. - 22. Dezember: Am Sonnenhügel, Geilenkirchen

- 18. Oktober - 23. Dezember: Am Mühlenhof, Geilenkirchen-Beeck

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- 07. Dezember: Ehrung für langjährige Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Geilenkirchen

- 09. Dezember: Atemschutzübungsstrecke und Unterweisung nach FwDV 7

- 15. Dezember: Jahresabschlussdienstbesprechung


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